DER ONLINESHOP FÜR ZENTRALSCHMIERUNG

 

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.

 

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Öl Schmierung mit Mohr Zentralschmierung
 

Wir denken in Systemen

Reibung und Verschleiß sind die ständigen Begleiter von Anlagen und Maschinen.
So gehen der Natur wertvolle Rohstoffe und der Volkswirtschaft jährlich Milliardenwerte verloren.
Schmiersysteme helfen, beides zu schonen: die Umwelt und die knappen Ressourcen.

Zentralschmierung

Eine Pumpe fördert aus einem Zentralen Vorratsbehälter Fett oder Öl über Leitungen zu den Reibstellen und Maschinenelementen. Vollautomatisch. So oft wie nötig und so exakt dosiert wie möglich. Alle angeschlossenen Schmierstellen werden optimal versorgt, Reibung und Verschleiß werden verringert. Damit erhöht sich die Lebensdauer von Maschinenelementen beträchtlich und der Verbrauch an Schmiermittel kann reduziert werden.

Minimalmengenschmierung
Mit der Methode der Minimalmengenschmierung kann unter Einsatz minimaler Ölmengen eine effektive Schmierung des Zerspanprozesses erreicht werden. Produktivitätssteigerungen durch höhere Schnittgeschwindigkeiten und höhere Schnittgeschwindigkeiten und längere Werkzeugstandzeiten werden ebenso realisiert, wie die Einsparung des Kühlschmierstoffkreislaufes innerhalb des Wertschöpfungsprozesses.

Einleitungsanlage mit Kolbenverteilern

Die Standardanlagen zur Lösung der vielfältigsten Schmieraufgaben im Betrieb mit Schmierölen ist die Einleitungsanlage mit Kolbenverteilern.

Diese Standardanlagen sind vorzüglich geeignet für relativ geringe Ölmengen je Schmierstelle, auf den Verbrauch abgestimmt, bei intermittierender Ölzufuhr.

Beim Einsatz von Fließfetten (NLGI Klasse 000,00) sind besondere, auf die etwas höheren Förder- und Umsteuerdrücke abgestimmte Verteiler und Pumpen vorzusehen, wobei das Funktionsprinzip und der Aufbau der Geräte unverändert sind.

Standardanlagen haben stets den gleichen Grundaufbau:

bei automatisch autark betriebenen Anlagen kommen:

Nach Bedarf:

Ölförderer sind hand-, mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigte Kolbenpumpen oder intermittierend elektrisch betriebene Zahnradpumpen.

Die Dosierung des Schmierstoffs erfolgt durch im Rohrleitungsnetz montierten Kolbenverteiler. Mittels austauschbarer Dosiernippel an den Verteilern ist es möglich, jeder Schmierstelle pro Hub bzw. Arbeitsspiel der Pumpe die erforderliche Schmierstoffmenge zuzuführen. Der Dosierbereich reicht von 0,01 bis 1,5 cm³ je Schmierimpuls und Schmierstelle. Auch mit der Anzahl der Schmierimpulse läßt sich die, den Schmierstellen zuzuführende Schmierstoffmenge, beeinflussen. Bei Verbrauchsschmieranlagen ist ein Öl-Rücklauf von der Schmierstelle zum Öl-Vorratsbehälter in der Regel nicht vorgesehen, man spricht hier von Verbrauchsschmieranlagen.

Ölschmierung mit Progressivverteilern

Die Planung einer Umlaufschmierung mit Progressivverteilern ist ähnlich einer Verbrauchsschmieranlage. In die Berechnung der Mengen geht jetzt zusätzlich zur Menge je Zyklus die Zyklenanzahl pro Minute, d.h. , die Menge pro Minute ein.

Eine Progressivanlage ist eine volumetrisch dosierende Umlaufschmieranlage. Bei der Auslegung und Auswahl der Komponenten müssen die technischen Grenzwerte, z.B. Zyklenanzahl und maximaler Druck der Verteiler, Betriebsdruck der Pumpe und Höhe der Druckverluste beachtet werden.

Von einer Progressivanlage wird einer Schmierstelle die Schmierstoffmenge taktweise in Mengenimpulsen zugeführt, wobei die Impulsfolge von der Zyklenanzahl und der Menge pro Impuls von der Scheibengröße des Verteilers abhängig sind.

Der Verteiler hat folgenden Aufbau:
Die aus den Auslässen 1 bis 6 geförderten Mengen werden wie folgt errechnet:

Bestimmung des Verteilervolumens VV
VV = ∑ V (1 .. n) [cm³]
VV = 2 x 0,2 + 2 x 0,3 + 2 x 0,5 = 2 cm³

Errechnen der Zyklenzahl Z (min-1)
Z = Qg : VV = 300 cm³/min : 2 cm³ = 150 Zyklen/min [min-1]

Das heißt, aus jedem Verteilerauslass wird 150 mal pro Minute die Menge der Dosierscheibengröße gefördert, z.B. Auslass 1 - 150 [min-1] x 0,2 [cm³] = 30 cm³/min.
Beispiel Auslass 6 - 150 [min-1] x 0,5 [cm³] = 75 cm³/min.

Durch die Kompressibilität des Öles und Atmung des Volumens in den Leitungen hinter den Auslässen werden die Schmierstoffimpulse je nach Länge der Leitungen mehr oder weniger geglättet.

Für sensible Schmierstellen können die Mengenimpulse (und Druckimpulse) störend wirken, z.B. bei Gleitführungen in der Feinbearbeitung. In den meisten Fällen sind die Mengenimpulse jedoch ohne Auswirkung auf die Schmierung.

Progressivanlagen sind im Maschinen- und Anlagenbau weit verbreitet. Die wichtigsten Anwendungsgebiete sind Werkzeugmaschinen (Pressen, Transferstraßen, Pressenstraßen), Druck- und Papiermaschinen.